Die Ausbildung zum Heilpriester I hat mir extrem viel gegeben. Sie hat mich gefordert, aber auch weiter gebracht. Der erste Block war sehr intensiv. Ich musste meine Fähigkeiten nicht nur finden, sondern auch annehmen, was wohl auch viel schwieriger war.
Ich musste lernen, an mich als Mensch, als wunderbares Wesen zu glauben, mich so zu lieben, wie ich bin, mit meinen Fehlern, aber auch mit meinen Qualitäten – und zwar bedingungslos. Dies forderte einige Prozesse, an denen ich bereit sein musste, altes loszulassen um mich dann auf Neues zu freuen. Oftmals halfen mir dann auch die verschiedenen Methoden, die wir gelernt haben oder auch die wundervollen Geschenke, die wir aus den verschiedenen Meditationen mitnehmen konnten, sowie die Meditationen selbst. So zum Beispiel die Klangschale oder auch der wundervolle Heilkristall, die mich seither jeden Tag begleiten.
Es gab auch Momente an denen ich gezweifelt habe. Ich dachte, hier ist Schluss! Es geht nicht mehr weiter und doch spürte ich tief in meinem Herzen, dass es richtig ist, weiterzumachen und nicht aufzugeben, auch wenn ich verzweifelt war. Daraus entstanden, die wohl bedeutendsten und schönsten Momente der ganzen Ausbildung.
Auch im Alltag wurde ich immer mehr gefordert. Ich fühle, spüre, erlebe und nehme immer mehr wahr als davor. Ich gehe viel bewusster durchs Leben. Werde von meinen Mitmenschen immer wieder gefordert, sodass ich mich weiterentwickeln kann und immer mehr zu mir selbst finde. Ich bin mir sicher, dass ich auf den für mich bestimmten und richtigen Weg angekommen bin und diesen nun auch ganz liebevoll gehen und bewältigen kann. So spüre ich auch, die wunderbare Unterstützung der vielen Wesen, seien es die Avatare, die Engel, die Naturwesen oder die wundervollen Wesen dieser Erde.
Die Ausbildung hat mich noch näher zu meinem „inneren Ich“ geführt. Ich habe gelernt, dass ich für mein „Glücklichsein“ selbst verantwortlich bin, keiner kann mir sagen oder zeigen, was ich brauche, ich muss und darf meinen Weg alleine gehen – mit liebevoller Unterstützung von wundervollen Wesen. Es ist auch kein anderer dafür verantwortlich wie es mir geht, denn, das ist alleine meine Entscheidung. Wenn ich traurig bin oder es mir schlecht geht, habe ich das Recht darauf, dies auch zu zeigen genauso aber auch, wenn ich glücklich bin und es mir gut geht.
Ich habe mich selbst nochmals neu kennengelernt, ich habe mich neu entdeckt, fand Fähigkeiten und Eigenschaften, die ich vorher nicht an mir sah. Zeitweise war ich total überrascht von mir selbst, so wie ich mich verändert habe und heute bin, so kannte ich mich vorher noch nicht.
Mein persönlicher Höhepunkt war das „Reading“ im 5. Block. Seit Insha das erste Mal davon sprach, freute ich mich darauf und ich wurde keinesfalls enttäuscht. Es hat mich enorm bereichert und mich bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich fand mein zu Hause, tief in mir drin, ich konnte das erste Mal spüren, wie vollkommen man sein kann und wie wunderschön es ist, bei sich selbst angekommen zu sein.
Auch jetzt noch, wenn es mir nicht gut geht, höre ich mein „Reading“. So komme ich bei mir an, ich bin meinen Qualitäten und meiner eigenen Liebe so nah, wie sonst nie.
Aber auch der Heilkristall oder die Klangschale sind immer wieder sehr unterstützend für mich, egal ob es mir gut oder schlecht geht.
Ich bin sehr dankbar für die wundervolle Ausbildung, die bereichernde gemeinsame Zeit und das Finden samt bedingungslosem Lieben meines eigenen „Ich’s“.
OM NAMAH SHIVAJA

Kalu Lang, Hellbühl, Schweiz, 2013

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