Die 3 Stufen der Meditation und wie ich meditieren lernte

insha365-cropAnfang der 90er Jahre fing ich an mich mit Spiritualität auseinanderzusetzen und hörte immer wieder, das Meditieren beruhigend, zentrierend, heilend und Liebe fördernd sein sollte. Ich hatte aber keine Ahnung, was Meditation wirklich war oder wie man meditiert. Es hieß, man baut sich einen Altar, setzt sich auf ein Kissen, schließt die Augen und „wird ruhig“.

Na ja, so ging das bei mir leider nicht.

Kaum saß ich ein paar Minuten, schliefen mir die Beine ein oder ich hatte das Gefühl, 1000 Ameisen krabbelten durch meinen Körper, 100 Gedanken gingen mir durch den Kopf, aber still – still wurde ich nicht. Also ging ich auf die Suche. Wo konnte ich lernen zu meditieren? Ich kaufte Bücher, besuchte Kurse, aber nichts brachte mir meinen AHA Effekt. Jetzt kam eine Phase, wo ich zwar entspannte, in der Entspannung aber einschlief.

Bis ich dann 1998 Agni, die Agnitradition und damit die Herzensmeditation kennenlernte.
Die Herzensmeditation ist eine Einweihungsmeditation, in die man von einem spirituellen Lehrer der Tradition eingeweiht wird. Eine Einweihung auf das Mantra „Gott ist Liebe“.

Durch diese Einweihung, die über alle Chakren, unsere Schöpfungsebenen des Körpers, initiiert wird und die sehr tief, heilig und wundervoll ist, begann ich nun zu meditieren.

Das Mantra bewirkt, dass „Gott ist Liebe“ und „Ich bin Liebe“ Eins werden.

Es erhöht den Energielevel und macht glücklich. Unterstützt das ganze Körpersystem durch den Liebesfluss. Gott ist Liebe läuft wie in einer Gebetsmühle in ständiger, stiller Wiederholung durch mein Herz.

Ich lernte, dass Meditation sich in 3 Phasen entwickelt.

Rezitation

Man beginnt mit der Rezitation. Ich spreche still dieses Mantra in mir und wiederhole es solange meine Meditation dauert. Meine Gedanken schweifen ab – was muss ich morgen einkaufen usw. – ach ich bin ja in der Meditation…..Gott ist Liebe, Gott ist Liebe……So bringe ich mich über das Mantra immer wieder in meine Zentrierung. Das mache ich solange, bis ich, wie von alleine, in die nächste Stufe der Meditation eintrete.

Kontemplation

Die 2. Stufe ist die der Kontemplation. Das Mantra läuft in meinem Herzen, wie in einer Gebetsmühle und ich trete in eine erhöhte Energiestufe ein. Während der Kontemplation wird der Mantrafluss nicht unterbrochen und ich kann durch die hohe Energie Kontakt zu meinem höheren Selbst aufnehmen. Fragen stellen, Antworten erhalten aus dieser Ebene. In dieser Form der Kontemplation kann ich auch Heilenergie verschicken, Hände auflegen. Es entsteht ein hoher göttlicher Strom, dem ich mich hingebe. Die Kontemplation ist bei mir auch heute noch die häufigste Art der Meditation.

Meditation

Und dann, wenn ich ganz tief eintauche, trete ich wirklich ein in die Meditation und  „Gott ist Liebe“ und ich sind EINS. Ich tauche ein in den Fluss der Glückseligkeit. Es gibt keine Zeit und keinen Raum mehr.

So habe ich meditieren gelernt und heute gehört es zu jedem Tag meines Lebens.

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Liebe Insha, ich bin heute zu dem Video „Geistiges Heilen“ geführt worden und ich fühle starke Resonanz zu „Heilpriester“. Du sprichst darin, dass du nur die annimmst, die, die Vorraussetzungen dafür haben. Wie kann ich das am besten erfahren, soll ich eine Email mit Foto schicken. Ich finde euer Lichtzentrum wunderbar und möchte da gerne mal vorbeikommen. Meine Vision wäre auch ein Lichtzentrum in der Schweiz. Wie meinem Vorschreiber mangelt es mir im Moment noch an der Fülle, aber ich bin im Vertrauen, dass alles zu rechten Zeit kommt.
Ich bedanke mich, dass ich das Video finden und Sehen durfte. Wenn es sein soll, werden wir uns sehen.
Alles Liebe von Seele zu Seele Anton
PS: Kann ich das Buch „Heilpriester“ bei euch im Lichtzentrum kaufen, ich wohne in der Nähe von Basel, wäre also nich allzuweit.

9. Juni 2013 um 23:05

Anton Riegler

Liebe Insha, danke für Deine prompte Antwort. Das ist es ja gerade was mich so sehr verzweifeln lässt, dass ich bewusst keine Angst habe, mich auf etwas freue, mich dazu positiv affirmiere und der Körper dennoch starr wird und verkrampft. Das ist sehr schwer für mich zu verstehen und auszuhalten. Es fühlt sich an täglich ein Auto mit angezogener Handbremse fahren zu wollen, da geht nicht viel… Spüre einfach dass jetziges Bewußtsein und Körper von einander getrennt sind. Gibt es denn eine Möglichkeit Heilung bei Dir zu erfahren, auch mit fast keinen finanziellen Mitteln? Ich denke viel an Selbstmord, da ich so wenig am Leben teil nehmen kann und für mein Umfeld eine Belastung darstelle. Habt Ihr einen Spendenfond, oder ähnliches? Vielleicht kann ich auch bei Veranstaltungen unterstützend sein, Cupcakes backen, betreuend zu Seite stehen, wenn es mir dann besser geht….? Dank Dir fürs lesen, herzlichst, Dany

29. Mai 2013

Daniela Mörsschel

Liebe Dany, vielen Dank für dein großes Vertrauen und deine Offenheit über dich und deine tiefe persönliche Problematik zu sprechen. Da du dich mit Luise Hay beschäftigst, ist dir klar, dass Krankheit immer ein Ausdruck deines Bewusstseins in deinem Körper hervorruft. Meine Arbeit und die der von mir ausgebildeten Heilpriester ist, den Ursprung einer Krankheit zu erkennen und dort beginnen wir in Liebe und Einheit mit unseren Klienten zu arbeiten. Du hast selber schon einige wundervolle Ansätze erkannt und hier kann gut daran weitergearbeitet werden. Dein Lebens- und Liebeswille ist sehr stark und ich bin sicher, wir werden gemeinsam einen Weg für dich finden. Von Herzen Insha

29. Mail 2013

Insha Holz

Liebe Insha, ich habe gerade Dein Video, geistige Heilen gesehen. Vieles von dem was Du sagst, weiß und spüre ich selbst. Die energetische Schutzmauer……..Selbst bin ich gefangen in den Strukturen meiner Eltern. Besser vorwiegend in dem leid meiner Mutter. Seit der Geburt meines Sohnes vor fast vierzehn Jahren habe ich Fibromyalgie, so nennt es die Medizin. Ich kann mich kaum bewegen, bin Starr. Erfriere förmlich im Kontakt mit anderen Menschen. Sogar mit meinem eigenen Sohn bin ich innerlich weggesperrt. Meine Mutter hat die selbe „Symptomatik“, seit Jahrzehnten. Ich würde meinem Sohn so gerne zeigen wer ich bin und endlich mal mit ihm über die Wiese rennen. Ich war in vielen Klinken, arbeite viel mit Luise Hay….aber ich kann mich nicht erreichen. Nun bin ich dreiundvierzig Jahre alt, seit letztem Jahr in Frührente, aber ich will nicht aufgeben, mich zurückzuerobern! Da ist so viel was gelebt werden will, das spüre ich jeden Tag und die Depression dass es trotz großem Willen nicht funktioniert. Vielleicht kannst Du mir helfen. Ich danke Dir im Voraus für`s lesen und grüße Dich von Herzen, Dany

28. Mail 2013

Daniela Mörsschel

Insha Holz

iebe Ilse,
ich freue mich sehr über deine Frage. Die Rezitation des Mantas erfolgt in der Regel in morgentlichen und/oder abendlichen Sitzungen von 15 Minuten. Die Erhöhung der Meditationszeit ist möglich. Wichtiger als einzelne längere Sitzungen ist die disziplinierte Regelmäßigkeit, die nicht von emotionalen Tagesschwankungen abhängig gemacht werden sollte.
Das Mantra sollte in der eigenen Muttersprache benutzt werden.
Wenn du merkst, dass diese Form der Meditation DEINE ist, solltest du dich einweihen lassen. Dann vertieft sich die Meditation sehr.
Die Voraussetzung für die Meditationseinführung ist eine vollständige Drogenfreiheit.
Gib dir selber wenigstens 4 Wochen Zeit, in der du deine eigenen Herzenswünsche hinsichtlich deines inneren Weges ergründest.
Die Meditationseinführung ist unabhängig von einer Religionszugehörigkeit oder Herkunft. Sie ist kostenlos und bewirkt nur Pflichten und Rechte gegenüber dir selbst.
Ich hoffe, dass diese Erklärung dir hilft, deine eigene Entscheidung besser treffen zu können und freue mich wenn dies einen Weg der Meditation für dich ist.
Für mich war es ein Ankommen bei mir selber

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